Spargelessen

Lothar und Fred tobten sich unter der Woche mal beim zubereiten von Spargel in der Kombüse aus.

Hier war ihnen nichts zu teuer und der Spargel wurde kurzer Hand aus dem Nordwestlichsten Zipfel von Bayern eingeflogen.

 

Veronika, der Lenz ist da,
die Mädchen singen tralala.
Die ganze Welt ist wie verhext,
Veronika, der Spargel wächst!

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Fluglager 2017

Fluglager 2017

03.06.2017 – 11.06.2017

 

Wie schon die letzten 3 Jahre veranstaltete der Flugsportclub Altfeld ein Fluglager.

Obwohl auch dieses Jahr das Wetter nicht gerade ideal war, konnten doch einige Tage schöne Strecken geflogen werden.

Besonders gefreut hat uns, dass wie schon die letzten Jahre, die Gäste aus Worms wieder zu uns kamen.

Sogar ein ehemaliger Flugschüler (Robert Göbel), der vor ca. 30 Jahren in Altfeld das fliegen gelernt hat, war in dieser Woche bei uns zu Gast.

Es war eine sehr schöne Überraschung für die, die ihn noch von früher kannten.

Für Essen war jeden Tag gut gesorgt und am Ersten Wochenende machte unser Vereinsmitglied Pascal, Pizza für alle.

Dass ER mit seinen Mädels sein Handwerk versteht, haben sie zu genüge bewiesen.

Die Pizza war lecker!

Lothar und Fred tobten sich dann unter der Woche mal beim zubereiten von Spargel in der Kombüse aus.

Hier war ihnen nichts zu teuer und der Spargel wurde kurzer Hand aus dem Nordwestlichsten Zipfel von Bayern eingeflogen.

 

Hier ein paar Bilder dazu.

Pizzaessen

Spargelessen

Hier noch weitere Bilder

 

 

 

 

 

Neun Stunden-Flug

Neun-Stunden-Flug über insgesamt 806 Kilometer

Jürgen Denk gelang mit Segelflugzeug von Altfeld aus ein persönlicher Streckenrekord

Aufwind für Altfelder Segelflieger: Jürgen Denk gelang ein persönlicher Streckenrekord.

Er sah den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und die Wasserkuppe von oben.

Sah den Schwarzwald, die Alb und die Wasserkuppe an einem Tag aus der Vogelperspektive.

Segelflieger Jürgen Denk. Foto: Günter Reinwarth

Aufwind für die Altfelder Segelflieger: Jürgen Denk gelang ein persönlicher Streckenrekord mit einem 806-Kilometer-Dreieck. Der 61-Jährige sah den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und dieWasserkuppe aus der Vogelperspektive.

Vereinsvorsitzender Denk, ein alter „Cockpit-Hase“ unter den motorlosen Luftkutschern – als 17-Jähriger stieg er im unterfränkischen Ebern erstmals hinter den Steuerknüppel – war mit dem neuesten Vereinsflugzeug unterwegs.

Hier sein Flugbericht: „Nachdem ich mit der Schleppmaschine in Altfeld 800 Meter über Grund erreicht hatte, erwischte ich sofort nutzbare Aufwinde, die mich mit einer Steigrate von zwei bis drei Sekunden-Metern bis auf 1400 Meter trugen. Die vor mir liegende Wolkenoptik versprach eine aussichtsvolle Wetterlage.

So konnte ich den weißen Vogel mit einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer sorgenlos in Richtung Kraichgau schweben lassen. Als ich den Neckar passiert hatte, bekam mein  Optimismus erst mal einen Dämpfer. Um Sinsheim herum war die Wolkenuntergrenze beängstigend tief abgesunken – und zwar so tief, dass ich mit gedrosselter Geschwindigkeit bei nur geringem Steigen vorsichtig weiter fliegen konnte.

Sollte ich meine 120 Liter Wasser, die ich zum schnelleren Fliegen in die Tragflächen mitgenommen hatte, jetzt schon ablassen? Erst mal nein lautete mein Entschluss, obwohl ich den Kraichgau wieder einmal als, Kriechgau‘ erlebt hatte. Die Steigwerte besserten sich zum Glück: Pforzheim, Freudenstadt, Triberg im Hochschwarzwald waren die nächsten Navigationspunkte bis zum Feldberg, der sich um 13.30 Uhr unter meine Tragflächen schob.

Etwa 300 Meter über dieser Erhebung drehte ich die Nase meiner „fliegenden Orchidee“, eine Maschine vom Typ ASW 28 mit 18 Metern Spannweite, in Richtung Nord-Ost um –soweit es halt möglich war. Ich erreichte die weiter im Osten gelegene Schwäbische Alb und konnte auf meinem weiteren Kurs die Sprungschanzen von Hinterzarten, Titisee-Neustadt sowie die Städte Donaueschingen und Tübingen unter meinen Tragflächen sehen.

An der Albkante bei Farrenberg ging es eine Zeitlang weder rauf noch runter. Zum Glück stach bald wieder die Sonne durch die dichter gewordene Wolkendecke, ich konnte mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Stundenkilometern Donauwörth erreichen und von hier aus auf Heimatkurs bis in die Vorrhön schweben.

Nachdem die Wolken über der Wasserkuppe nicht besonders brauchbar aussahen, steuerte ich kurzerhand die Ausläufer des Vogelsberges an. Weil mir der Luftraum um Frankfurt meine Flughöhe einschränkte, wendete ich kurzerhand hinter Bad Orb – mit neuem Kurs Richtung Altfeld, wohl wissend, dass mir der Spessart keine Möglichkeit zu einer Außenlandung bot. Nach einer Flugzeit von neun Stunden und zehn Minuten berührte der weiße Vogel sanft die Asphaltbahn im Vorspessart. Ich durfte in mein Flugbuch ein 806-Kilometer-Dreieck eintragen.“

 

16-Jähriger ging in die Luft

Nicolas Hecker, 16-jähriger Gymnasiast aus Bischbrunn, darf sich jetzt ohne seinen Fluglehrer in einen Segelflieger setzen und die „grenzenlose Freiheit“ zwischen Himmel und Erde genießen. Er absolvierte mit einem Sachverständigen des Luftamtes Nordbayern in Nürnberg erfolgreich die praktische Segelflugprüfung.

Nicolas Hecker aus Bischbrunn mit seinen beiden Fluglehrern Jürgen Denk (rechts) und Horst Ostrowski. Foto: Günter Reinwarth

Nicolas Hecker, 16-jähriger Gymnasiast aus Bischbrunn, darf sich jetzt ohne seinen Fluglehrer in einen Segelflieger setzen und die „grenzenlose Freiheit“ zwischen Himmel und Erde genießen. Er absolvierte mit einem Sachverständigen des Luftamtes Nordbayern in Nürnberg erfolgreich die praktische Segelflugprüfung.

Alles klappte wie am Schnürchen. Startvorgang, Thermik-Einstieg und die Nutzung verschiedener Landehilfen wurden erfolgreich in die Praxis umgesetzt, auch an einigen Theoriefragen hatte der Prüfer nichts auszusetzen.

Hecker hatte seine Segelflugausbildung unter den Fittichen der beiden Fluglehrer Jürgen Denk und Horst Ostrowski absolviert. Beruflich möchte sich Hecker ebenfalls der Luftfahrt widmen und sich zum Berufspiloten ausbilden lassen.

Einwöchiges Fluglager

Auf dem Flugplatz Altfeld findet vom 3. bis 11. Juni das traditionelle Fluglager statt. Dazu werden unter anderem Gastpiloten aus Worms, Oppenheim und Hamburg erwartet.

Wenn das Flugwetter passt, werden während der beiden Flugwochen täglich bis zu 14 vereinseigene und private Maschinen am Start sein.

Wer Interesse am Segelflug hat, ist in Altfeld willkommen und darf sich auf einen kostenlosen Schnupperflug freuen.

 

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Nicolas Hecker ist flügge geworden

Im­mer wenn Ni­co­las He­cker ein Flug­zeug am Him­mel sieht, über­kommt ihn die Sehn­sucht: Der Traum vom Flie­gen be­g­lei­tet den 15-jäh­ri­gen Gym­na­sias­ten aus Bisch­brunn an vie­len Ta­gen. Jetzt ist er sei­nem Wunsch, al­lein ein Se­gel­flug­zeug flie­gen zu dür­fen, näh­er ge­kom­men. Er hat mit Bra­vour sei­ne drei ers­ten Al­lein­flü­ge ge­meis­tert und die be­gehr­te A-Prü­fung ge­schafft.