Flugwoche 2020

Vom 30.05. – 07.06.2020 findet auch in diesem Jahr wieder unsere Flugwoche statt.

Auch in dieser Zeit ist jeder Interessent herzlich eingeladen um sich über das Segelfliegen zu informieren.

Unser langjähriger Vorstand Josef Heckmann ist verstorben

Altfeld. Im Alter von 86 Jahren starb der  Gründungsvorsitzende des Flugsportclubs Altfeld, Jupp Heckmann. Er hatte vier Jahrzehnte den Club geführt und sein Amt vor drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Zu seinem Nachfolger wurde Jürgen Denk gewählt, ein aktiver Segelflieger und Fluglehrer.

Als Anfang der siebziger Jahre eine Gruppe Segelflieger aus dem Aschaffenburger Raum, wo es mit der „grenzenlosen Freiheit“ des Segelflugs aufgrund des Nahverkehrsbereichs Rhein-Main nicht weit her war,  im Vorspessart den ersten Spatenstich für ein neues Fluggelände vornahm und dafür bei Altfeld (Landkreis Main-Spessart) auch ein Stück Wald gerodet werden musste, gehörte Josef Heckmann zu den ersten, die die Ärmel hoch krempelten. Die US-Army stellte für die weiteren Bauarbeiten Großgerät zur Verfügung. In den folgenden Jahrzehnten trieb der  im Aschaffenburger Stadtteil Leider geborene Flugsportler Heckmann den weiteren Ausbau des Segelfluggeländes mit großem persönlichem Einsatz voran. Heckmanns Aufbauarbeit fand mit dem Bau einer 500 Meter langen Asphaltbahn ihren vorläufigen Abschluss. Das Gelände ist  heute ein Juwel für den Segelflugsport im süddeutschen Raum.

Jupp Heckmanns Leben auf Flügeln begann schon im Schüleralter mit dem Modellbau. Er war gerade mal zwanzig Jahre alt, als er zwischen den Spanndrähten eines Schulgleiters SG 38 saß und seine große Liebe zum Segelflug entdeckte. Später erwarb der die Motorfluglizenz und die Fluglehrer-Berechtigung. Heckmann durfte in seiner Pilotenlaufbahn 16 verschiedene Motorflugzeuge, von der Spornrad-Piper bis zur Porsche-Remorquer, „pilotieren“. Zu seinen prägenden Erlebnissen gehörte ein fast sechshundert Kilometer langes motorloses Schweben vom Spessart bis weit nach Frankreich hinein. Er war am gleichen Tag unterwegs, als Hans-Werner Grosse seinen 1 000-Kilometer-Rekordflug nach Biarritz schaffte.

Jupp Heckmann war nicht nur im eigenen Verein aktiv. Man kannte ihn als Gruppenfluglehrer für den Bezirk Unterfranken. Unter Heckmanns Ägide richtete der FSC Altfeld  vier Bayerische Segelflugmeisterschaften und einen unterfränkischen Wettbewerb aus. Josef Heckmann sagte einmal, dass das „Fliegen“ überhaupt nicht gefährlich sei, risikoreicher sei da schon „der Weg zum Flugplatz“.

Der Deutsche Aeroclub würdigte Heckmanns Verdienste mit der Daidalos-Medaille in Gold, ferner durfte der engagierte Funktionär die Verdienstmedaille des Landkreises Main-Spessart in Empfang nehmen.                                                Günter Reinwarth

Foto Heckmann BU

Jupp Heckmann war vier Jahrzehnte lang Vorsitzender des Flugsportclubs Altfeld im Landkreis Main-Spessart. Sein „Leben auf Flügeln“  endete im Alter von 86 Jahren mit einer letzten Landung in der Ewigkeit. Foto: Günter Reinwarth

Spargelessen

Lothar und Fred tobten sich unter der Woche mal beim zubereiten von Spargel in der Kombüse aus.

Hier war ihnen nichts zu teuer und der Spargel wurde kurzer Hand aus dem Nordwestlichsten Zipfel von Bayern eingeflogen.

 

Veronika, der Lenz ist da,
die Mädchen singen tralala.
Die ganze Welt ist wie verhext,
Veronika, der Spargel wächst!

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Fluglager 2017

Fluglager 2017

03.06.2017 – 11.06.2017

 

Wie schon die letzten 3 Jahre veranstaltete der Flugsportclub Altfeld ein Fluglager.

Obwohl auch dieses Jahr das Wetter nicht gerade ideal war, konnten doch einige Tage schöne Strecken geflogen werden.

Besonders gefreut hat uns, dass wie schon die letzten Jahre, die Gäste aus Worms wieder zu uns kamen.

Sogar ein ehemaliger Flugschüler (Robert Göbel), der vor ca. 30 Jahren in Altfeld das fliegen gelernt hat, war in dieser Woche bei uns zu Gast.

Es war eine sehr schöne Überraschung für die, die ihn noch von früher kannten.

Für Essen war jeden Tag gut gesorgt und am Ersten Wochenende machte unser Vereinsmitglied Pascal, Pizza für alle.

Dass ER mit seinen Mädels sein Handwerk versteht, haben sie zu genüge bewiesen.

Die Pizza war lecker!

Lothar und Fred tobten sich dann unter der Woche mal beim zubereiten von Spargel in der Kombüse aus.

Hier war ihnen nichts zu teuer und der Spargel wurde kurzer Hand aus dem Nordwestlichsten Zipfel von Bayern eingeflogen.

 

Hier ein paar Bilder dazu.

Pizzaessen

Spargelessen

Hier noch weitere Bilder

 

 

 

 

 

Neun Stunden-Flug

Neun-Stunden-Flug über insgesamt 806 Kilometer

Jürgen Denk gelang mit Segelflugzeug von Altfeld aus ein persönlicher Streckenrekord

Aufwind für Altfelder Segelflieger: Jürgen Denk gelang ein persönlicher Streckenrekord.

Er sah den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und die Wasserkuppe von oben.

Sah den Schwarzwald, die Alb und die Wasserkuppe an einem Tag aus der Vogelperspektive.

Segelflieger Jürgen Denk. Foto: Günter Reinwarth

Aufwind für die Altfelder Segelflieger: Jürgen Denk gelang ein persönlicher Streckenrekord mit einem 806-Kilometer-Dreieck. Der 61-Jährige sah den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und dieWasserkuppe aus der Vogelperspektive.

Vereinsvorsitzender Denk, ein alter „Cockpit-Hase“ unter den motorlosen Luftkutschern – als 17-Jähriger stieg er im unterfränkischen Ebern erstmals hinter den Steuerknüppel – war mit dem neuesten Vereinsflugzeug unterwegs.

Hier sein Flugbericht: „Nachdem ich mit der Schleppmaschine in Altfeld 800 Meter über Grund erreicht hatte, erwischte ich sofort nutzbare Aufwinde, die mich mit einer Steigrate von zwei bis drei Sekunden-Metern bis auf 1400 Meter trugen. Die vor mir liegende Wolkenoptik versprach eine aussichtsvolle Wetterlage.

So konnte ich den weißen Vogel mit einer Geschwindigkeit von 160 Stundenkilometer sorgenlos in Richtung Kraichgau schweben lassen. Als ich den Neckar passiert hatte, bekam mein  Optimismus erst mal einen Dämpfer. Um Sinsheim herum war die Wolkenuntergrenze beängstigend tief abgesunken – und zwar so tief, dass ich mit gedrosselter Geschwindigkeit bei nur geringem Steigen vorsichtig weiter fliegen konnte.

Sollte ich meine 120 Liter Wasser, die ich zum schnelleren Fliegen in die Tragflächen mitgenommen hatte, jetzt schon ablassen? Erst mal nein lautete mein Entschluss, obwohl ich den Kraichgau wieder einmal als, Kriechgau‘ erlebt hatte. Die Steigwerte besserten sich zum Glück: Pforzheim, Freudenstadt, Triberg im Hochschwarzwald waren die nächsten Navigationspunkte bis zum Feldberg, der sich um 13.30 Uhr unter meine Tragflächen schob.

Etwa 300 Meter über dieser Erhebung drehte ich die Nase meiner „fliegenden Orchidee“, eine Maschine vom Typ ASW 28 mit 18 Metern Spannweite, in Richtung Nord-Ost um –soweit es halt möglich war. Ich erreichte die weiter im Osten gelegene Schwäbische Alb und konnte auf meinem weiteren Kurs die Sprungschanzen von Hinterzarten, Titisee-Neustadt sowie die Städte Donaueschingen und Tübingen unter meinen Tragflächen sehen.

An der Albkante bei Farrenberg ging es eine Zeitlang weder rauf noch runter. Zum Glück stach bald wieder die Sonne durch die dichter gewordene Wolkendecke, ich konnte mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Stundenkilometern Donauwörth erreichen und von hier aus auf Heimatkurs bis in die Vorrhön schweben.

Nachdem die Wolken über der Wasserkuppe nicht besonders brauchbar aussahen, steuerte ich kurzerhand die Ausläufer des Vogelsberges an. Weil mir der Luftraum um Frankfurt meine Flughöhe einschränkte, wendete ich kurzerhand hinter Bad Orb – mit neuem Kurs Richtung Altfeld, wohl wissend, dass mir der Spessart keine Möglichkeit zu einer Außenlandung bot. Nach einer Flugzeit von neun Stunden und zehn Minuten berührte der weiße Vogel sanft die Asphaltbahn im Vorspessart. Ich durfte in mein Flugbuch ein 806-Kilometer-Dreieck eintragen.“

 

Fluglager 2016

Wie schon im letzten Jahr und das Jahr davor, war das Wetter in unserer Flugwoche etwas durchwachsen.

Trotzdem aber alles in Allem ein voller Erfolg.

Hier ein paar Eindrücke.

 

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Leider hat unser Florian zwischendurch mal schlapp gemacht und Eberhard musste chirurgisch eingreifen.

Das Sonntagshemd hat es dann aber leider nicht überlebt.

 

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Pressebericht von Günter Reinwarth

 

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Ausflug in die Wiege des Segeflugs

Ausflug in die Wiege des Segeflugs
Winterliche Entzugserscheinungen für die Piloten des Flugsportclubs Altfeld? Mitnichten! Vorsitzender Jürgen Denk wollte seinen Aktiven etwas Gutes tun, als er mit ihnen trotz schwieriger Straßenverhältnisse in die Rhön, die Wiege des Segelfliegens fuhr. Zunächst wurde die Firma Alexander Schleicher in Poppenhausen besucht, eine der bekanntesten Hersteller von Segelflugzeugen. Manfred Münch, Mitarbeiter im Konstruktionsbüro, führte die 18 Piloten und Pilotinnen durchs Werk. Bei Schleicher werden von 140 Mitarbeitern pro Jahr zwischen 70 und 85 „weiße Kraniche“ zum großen Teil in Handarbeit produziert. Mit einem Besuch des Segelflugmuseums auf der Wasserkuppe fand der Rhön-Ausflug seine Fortsetzung.

 

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