Flieger aus Altfeld zu Besuch in Oberbayern

Segelfliegen im Gebirge gehört zu den schönsten Erlebnissen in der Dritten Dimension.
Foto: Nils Eilbacher | Segelfliegen im Gebirge gehört zu den schönsten Erlebnissen in der Dritten Dimension.

Von Günter Reinwarth 25.08.2021  |  aktualisiert: 29.08.2021 02:26 Uhr

Ihre fünf “weißen Kraniche” wurden im Anhänger transportiert, als 22 Piloten und Vereinsmitglieder zu ihren ersten “Flieger-Ferien vom Ich” ins bayerische Voralpenland starteten. Ziel war das Segelflugzentrum Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.

Fluglehrer und Ausbildungsleiter Horst Ostrowski, der die Reise ins Werdenfelder Land vorbereitet hatte, berichtete jetzt mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Altfelder Clubs, Eberhard Schäfer, von erlebnisreichen Tagen zwischen Himmel und Erde. Konnten die Aktiven aus dem Spessartdorf mit völlig neuen “luftigen” Perspektiven in heimatliche Gefilde zurückkehren, so nutzten die mitgereisten Vereinsmitglieder den Kurzurlaub, das Land am Staffelsee per pedes zu erkunden.

Als die Zugspitz-Region unter den Tragflächen ihrer Segler vorbei zog und sogar das Königsschloss Neuschwanstein aus der Vogelperspektive gesichtet wurde, klickten im Cockpit immer wieder die Auslöser der Digital-Kameras oder Handys. Horst Ostrowski, der als einziger unter den Altfelder “Luftkutschern” mit praktischen Erfahrungen im Gebirgssegelfug anreisen konnte, denkt vor allem an viele schöne “Hangflüge” mit Aufwinden zurück, die zu Hause beim Fliegen über die Spessartwälder bislang so nicht in die Flugbücher eingetragen werden konnten.

“Wir haben alle unsere Leute in die Luft gebracht”, freut sich Ostrowski, der mit seinem Fluglehrer-Kollegen Nils Eilbacher den Altfelder Flugschülern das kleine Einmaleins der Aerodynamik am Rande einer herrlichen alpinen Kulisse als weitere Ausbildungsschritte vermitteln konnte.

Grill-Abende mit den Kollegen aus dem Werdenfelser Segelflugzentrum und nützliche Gespräche über das Fliegen am Rande der südbayerischen Alpen-Region ließen die Tage quasi wie “im Fluge” vergehen.

Horst Ostrowski berichtete nach der Heimkehr von Erlebnissen beim Blick aus den Cockpits. “Immer wieder begegneten wir winkenden Wanderern, die Grüße hinauf zu unseren kreisenden Flugzeugen schickten.” Andere Erinnerungen an das Fluglager im Werdenfelser Land fasst der Fluglehrer wie folgt zusammen: “Unsere Piloten hatten Respekt vor den Bergen, aber keine Angst!”

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